Da ist es endlich! Wir halten es wirklich in den eigenen Händen – das neue Meisterwerk vom Hamburger Fotografen Ben Bernschneider. Zuletzt hatte ich ihn zum Webtalk getroffen, bevor es auf große America-Produktionsreise ging, für genau dieses Projekt „Tales of an American Summer“. Eine Mixtur aus Bildband und Tagebuch. Von einem Fotografen, der sich und seine Arbeit in Frage stellte, loszog und sich mit einem neuen Auge dem Leben widmete. Dass es dabei auch ziemlich analog zu ging, beweisen die kleinen Dias, die den Supporter-Packs der Crowdfunding-Kampagne beiliegen und absolute Raritäten sind.

Aber zu erst etwas Stimmung. Und was könnte die besser hochkochen lassen, als der Trailer fürs Making-Of der „Tales of An American Summer“ Erfolgsgesichte.

Wer jetzt immer noch nicht geil auf Tales of an american summer ist, der wird es jetzt. Für 36,45 € gibt es nämlich ein 240 Seiten starken Bildband, prall gefüllt mit wunderschönen Lifestyle-Strecken und gemischt mit dokumentarischen Momentaufnahmen aus dem sonnigen Palm Springs. Wenn wir es nicht besser wüssten, würden wir glatt denken, Hank Moody hätte sein Leben fotografisch dokumentiert. Auf gelungenem Softcover mit offenem Papier ist allein das Cover ein Kunstwerk für die Ewigkeit. Wie viel Liebe Ben in dieses Buch gesteckt hat, lässt sich erahnen, wenn man die kleinen Notiztexte zu seinen Bildern ließt. Halb real, halb fiktional erzählt er von einer Reise, die jeder von uns am liebsten selbst gemacht hätte. Kleinen Vorgeschmack? Na klar:

Immer noch verkatert, habe ich eine Panikattacke an Bord und dieses Mädchen, dass ich aus irgendeinem Film oder Musikvideo kenne, reicht allen Valium. Wir alle nehmen eine und nachdem wir ein paar Gin-Shots gestürzt und ein paar Nasen genommen haben, singen wir alle TINY DANCER so laut, dass ich beinahe einen Hörsturz kriege. Und als der Privatjet aus dem Himmel fällt, durch die Wolken, drehen sich meine Augen in den Kopf zurück und ich werde angenehmerweise bewusstlos.

Geschrieben hat Ben diese kleinen Texte samt der Danksagung an alle Supporter seines Fundings übrigens per Hand auf einer alten Olympia Schreibmaschine und danach für das Layout digitalisiert. Das alles ist so schön, dass ich es gar nicht weiter in Worte fassen kann. Ich habe noch ein paar Bildchen von dem Gesamtkunstwerk gemacht, was nun endlich auch mein Bücherregal schmückt und spreche anschließend eine bedenkenlose Kaufempfehlung aus. Zusammen mit Steffens New York Logbuch wahrscheinlich einer der beiden absoluten Pflichtkäufe des deutschen Fotografen Jahres 2015.

Tales of an American Summer könnt ihr jetzt hier vorbestellen.

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